Jona Rammler, UX Experte, Consultant und CEO von Splore
Jona Rammler, UX Experte, Consultant und CEO von Splore
Seit mehr als zehn Jahren entwickelt und gestaltet Jona Rammler innovative komplexe digitale Produkte für professionelle Anwendende in Medizintechnik und Industrie. Sein Fokus liegt auf Systemen, in denen gute Nutzbarkeit entscheidend für die Qualität der täglichen Arbeit ist. Bei Splore verbindet er strategische Beratung und Gestaltung, von der UX Produkt Vision bis zum fertigen Interface. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die mit diesen Systemen arbeiten. Er entwickelt Lösungen, die komplexe Anforderungen verständlich machen, Arbeitsabläufe verbessern und Mehrwert im Alltag schaffen.
Der Weg
Jona Rammler studierte zunächst Industrial Design an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel und schloss anschließend einen Master in Industrial und Interface Design mit Schwerpunkt Medical Design ab. Während des Studiums entstand eine Projektarbeit zum Thema Robotik Use Cases am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Institut für Robotik in München, die seinen Blick früh auf technische Systeme für Menschen in anspruchsvollen Arbeitskontexten wie der Medizin richtete.
2013 führte ihn ein Internship bei Essential Design (Part of PA Consulting) in Boston in die Welt der Consumer Electronics. Die Erfahrung in einem amerikanisch geprägten Innovationsumfeld eröffnete ihm eine neue Perspektive auf die Entwicklung innovativer Produkte und darauf, wie stark Kultur, Haltung und Arbeitsweise den Designprozess prägen.
Vor diesem Hintergrund hatte der Wechsel vom Industrial Design zum UX Design für ihn zwei Gründe: die Arbeitsweise, wie Lösungen im UX Designprozess entstehen, und die konsequente Perspektive auf den Menschen in der Interaktion. Ab 2014 führte sein Weg zunächst ins Medizingeräte-Design bei Garthoff Rhein, ein Jahr später zu HID in Hamburg. Dort faszinierten ihn der enorme Einfluss von UX/UI Design auf Produkte und die Herausforderung, komplexe Produkte verständlich und einfach nutzbar zu machen. Vom Lead Designer entwickelte er sich zum Design Director.
2019 wechselte er zu Deloitte Consulting in den Bereich Innovation, um die strategische Seite von Design zu vertiefen: Design nicht als Ausführung, sondern als Strategie, um komplexe Probleme zu verstehen, Innovation voranzutreiben und neuartige Lösungen zu entwickeln. 2021 folgte die Selbstständigkeit, 2022 die Gründung von Splore.
Sein Weg führte dabei nie einfach von einer Position zur nächsten, sondern immer dorthin, wo die nächste Frage lag: Wie entstehen innovative Produkte, die sich differenzieren? Wie werden komplexe Systeme für Menschen nutzbar? Und wie kann Design dazu beitragen, nicht nur Bestehendes zu verbessern, sondern Neues zu schaffen?
Schwerpunkt
Komplexe Systeme für professionelle Anwendende sind Jona Rammlers roter Faden. Sie verbinden fachliche und technologische Komplexität mit einer unmittelbaren Wirkung: Die Qualität eines Systems entscheidet mit darüber, wie Menschen ihre Arbeit im Alltag ausführen können.
Über unterschiedliche Branchen hinweg interessiert ihn, wie Menschen arbeiten, was sie dabei unterstützt und wie daraus bessere Lösungen entstehen. Gleichzeitig verändern neue Technologien, regulatorische Anforderungen und gesellschaftliche Entwicklungen die Bedingungen, unter denen diese Systeme entstehen und genutzt werden. Ihn beschäftigt, wie sich diese Veränderungen in neue Perspektiven und innovative Lösungen übersetzen lassen.
Bei Splore verbindet er diese Perspektive mit zwei Handlungsfeldern: UX Produkt Vision für die strategische Entwicklung von Zielbildern und UX / Digital Product Design für die konkrete Umsetzung im Entwicklungsteam, jeweils als Teil des Teams auf Kundenseite. Die fachliche Tiefe liegt dabei in drei Bereichen: Medizintechnik, HMI Design und komplexe B2B-Software und HealthTech.
Design und KI
KI ist im Designprozess vielfach im Einsatz und steigert die Effizienz: Sie liefert Fähigkeiten, die zuvor wenige hatten, von Darstellungstechniken bis zur schnellen Aufbereitung von Research-Ergebnissen, und was mehrere Schritte gebraucht hat, lässt sich jetzt über einen einzigen Prompt lösen. Für achtzig Prozent der Lösung ist das sehr hilfreich. Für das Ergebnis, das den Unterschied macht, bleibt jedoch der gezielte manuelle Weg über spezialisierte Gestaltende maßgeblich. Jona Rammlers Begriff dafür: Human-Crafted.
Auszeichnungen
Vier Designpreise fallen in die Zeit als Design Director bei der Hamburger Agentur HID: der Red Dot Best of the Best 2018 und der iF Communication Design Award 2018 für das Krones Connected HMI, der German Design Award 2019 ebenfalls dafür, und der Red Dot Brand & Communication Award 2019 für das Laborgeräte-Ecosystem von Sartorius.
Kundenstimmen
»Jona Rammler schafft es den Kern einer Marke in einem Nutzungserlebnis und visuellen Design zu transportieren. Durch seine Fähigkeit bekannte Pfade zu verlassen und den Status Quo zu hinterfragen beeinflusst das Ergebnis seiner Arbeit die HMI Gestaltung bei Krones weit über den Projekt Scope hinaus.«
Antrieb
Jona Rammler versteht Design als Werkzeug, um Zukunft konkret zu gestalten und Innovation zu treiben. Design passiert dort, wo etwas noch nicht existiert, und schafft damit die Möglichkeit, neue Perspektiven einzunehmen, Alternativen sichtbar zu machen und Veränderung anzustoßen. Was als Entwurf vorliegt, lässt sich besprechen, und Fachbereich, Entwicklung und Management diskutieren nicht mehr über eine Idee, sondern über etwas Sichtbares.
Sein Antrieb ist es, diese Möglichkeit für Lösungen zu nutzen, die Menschen und ihre Arbeit nachhaltig verbessern. Besonders in der Medizin wird daraus eine konkrete Verantwortung: Wenn UX Design dazu beiträgt, komplexe Gesundheitsthemen voranzubringen, bessere Entscheidungen zu ermöglichen oder medizinische Arbeit zu erleichtern, verbindet sich die kreative Herausforderung mit einem unmittelbaren gesellschaftlichen Nutzen.
Wie dieser Anspruch in konkreten Projekten Gestalt annimmt, zeigen die Cases.
FaQ
Jona Rammler ist auf komplexe digitale Produkte für professionelle Anwendende spezialisiert. Bei Splore arbeitet er in zwei Handlungsfeldern: UX Produkt Vision für die strategische Zielbild-Entwicklung und UX / Digital Product Design für die operative Umsetzung im Entwicklungsteam. Der Fokus liegt auf Systemen, in denen Nutzbarkeit über die Qualität der Arbeit entscheidet.
Jona Rammler hat an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel einen Master in Industrial und Interface Design mit Schwerpunkt Medical Design abgeschlossen. Seine beruflichen Stationen führten ihn vom Medizingeräte-Design über die Position des Design Director bei HID in Hamburg bis in die Innovationsberatung bei Deloitte. 2021 machte er sich selbstständig, 2022 gründete er Splore.
Jona Rammler verbindet Design als strategisches Werkzeug für Innovation mit konkreter Umsetzung im UX Design. Bei Splore arbeitet er als Teil des Kundenteams und begleitet Projekte von der UX Produkt Vision bis zur konkreten Gestaltung und Umsetzung. KI ist dabei ein selbstverständlicher Bestandteil des Designprozesses. Für das Ergebnis, das den Unterschied macht, bleibt die gezielte Gestaltung durch spezialisierte Expertinnen und Experten maßgeblich. Sein Begriff dafür: Human-Crafted.
Jona Rammler arbeitet in drei Bereichen: Medizintechnik, HMI Design und komplexe B2B-Software sowie HealthTech. Der rote Faden sind komplexe Systeme mit professionellen Anwendenden, bei denen Nutzbarkeit direkt über die Qualität der Arbeit entscheidet.